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Allegra – Herzlich Willkommen – Benvenuti

Sie interessieren sich für Baukultur genauso wie für Siedlungsfragen. Ihnen liegt am Herzen, was gebaut wird und wie und welche Bauzeugen der Vergangenheit erhalten werden sollen? Dann sind sie hier genau richtig.

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Tagung zum Dorfkern von Sta. Maria

Am Samstag, den 8. August organisiert die Biosfera Val Müstair zusammen mit dem Heimatschutz Engadin und Sütdäler die Tagung «Der historische Dorfkern von Sta. Maria – verstopft, statt bewundert».

Im Sommer zieht es viele Besucher in die einzigartige Landschaft im Val Müstair. Wegen dem tourismusbedingten (Durchgangs-)Verkehr ist das Dorfzentrum regelrecht verstopft. Einheimische und Gäste warten seit Jahrezehnten auf eine Lösung. Dies um im Dorfzentrum zu leben und um das Dorfzentrum mit seinen historischen Gebäuden weiter zu entwickeln. Welche Lösung bringt den Verkehr aus dem Dorf, ohne dabei die wertvolle Kulturlandschaft und die historische Kreuzform des Dorfes zu zerstören? Und wie können wir das Dorfzentrum für Einheimische und Gäste weiterentwickeln, wenn der Verkehr einmal nicht mehr durch das Dorf rollt?

Darüber diskutieren folgende Experten:

- Reto Knuchel, Kantonsingenieur vom Tiefbauamt Graubünden

- Raimund Rodewald, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz

- Monika Imhof Dorn, Vorstandsmitglied Schweizer Heimatschutz

- Simon Berger, Denkmalpflege Graubünden

- Hermann Knoflacher, Professor für Verkehrsplanung, Wien

Vortrag im Museum Enigadinais/Engadiner Museum

Ein neuer Blick auf alte Fundstellen – die Neubearbeitung des Fundstelleninventars im Kanton mit besonderem Blick auf das Oberengadin

Samstag, 25. Januar 2020,

17.00 Uhr 

Der Archäologische Dienst Graubünden(ADG) führt derzeit eine Überarbeitung seines Fundstelleninventars durch. Dieses vielfältige Inventar mit über 3500 Fundstellen deckt das gesamte zeitliche Spektrum von der ausgehenden Altsteinzeit bis in die Neuzeit ab – erfasst sind z.B. steinzeitliche Lagerplätze, eisenzeitliche Gräberfelder oder mittelalterliche Burgen. Der Vortrag von Raphael Sele und Hannes Flück, wissenschaftliche Mitarbeiter beim ADG, gibt Einblicke in die Arbeit am Inventar und vermittelt einen aktuellen Überblick der archäologischen Fundstellen im Oberengadin. Welche Fundstellen kennen wir neben der berühmten Quellfassung von St. Moritz? Was sind die ältesten bekannten Spuren des Menschen im Oberengadin? Wie wollen wir mit Spuren der jüngsten Vergangenheit, z.B. den Erste Weltkriegsbefestigungen oberhalb Silvaplana oder beim Murettopass umgehen? 

Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Fragen und zum Austausch – gerne nimmt der ADG Hinweise zu weiteren Fundstellen auf! 
Eine Veranstaltung von ADG, Heimatschutz Südbünden und Museum Engiadinais.

 

Museum Engiadinais


Via dal Bagn 39, 7500 St. Moritz

Tel. 081 833 43 33
Eintritt frei, mit anschliessendem Apéro